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Sparsam würzen Erdbeeren sollten Sie nur mit Zutaten kombinieren, die ihr zartes Aroma unterstützen aber nicht erdrücken. Gut zu Erdbeeren passen: Ananas, Orangen, Kiwis, Rhabarber, aber auch das milde Aroma von Nüssen, Mandeln und Sahne. Außerdem schmecken sie gut zusammen mit frischen grünen Salaten, Spargel, mit Krabben und Hähnchenfleisch.. Mit weiteren Aromen sollte man sparsam umgehen, neben Vanille, ein Spritzer Ahornsirup, passen Zitronen- und Orangensaft, Wein, Obstgeist oder Hauch Rum. Die Würze der frischen Zitronenmelisse harmoniert ebenso wie frisch gemahlener Pfeffer. Unser Tipp:' würzen Sie möglichst nicht die Erdbeeren, sondern die Saucen und Cremes und geben Sie die Beeren erst kurz vor dem Servieren dazu, so bleiben Aroma und Konsistenz am Besten erhalten Erdbeeren auch im Winter? Importware für viel Geld und mit fadem Geschmack sollten Sie sich sparen... ...denn Erdbeeren lassen sich wunderbar einfrieren. Als Ganze, wie oben beschrieben vorbereitete Früchte, oder gleich als Püree portionsweise eingefroren, haben Sie einen Vorrat für raffinierte, sommerliche Desserts an trüben Wintertagen. Aber jetzt freuen wir uns auf das Große Naschen und hoffen auf gutes Erdbeerwetter!
Rhabarber sauer aber köstlich!
Nun ist wieder Rhabarberzeit und es lässt sich viel Schmackhaftes aus den Pflanzenstielen zubereiten. Vom Kompott, über den Belag auf Kuchen oder eine Zugabe zu Marmeladen – vieles ist mit dem wohl ursprünglich aus der Mongolei stammenden Gewächs machbar. Eins ist dabei allerdings unerlässlich: das Süßen. Meistens wird dazu Zucker verwandt. Doch auch ohne Zucker kann man aus dem sauren Rhabarber ein süßes Kompott zaubern. Zum Beispiel indem man die Stiele mit Apfelsaft und getrockneten Aprikosen kocht. Das Aroma der Zutaten harmoniert vorzüglich miteinander. Mit der Zubereitung des frischen Rhabarbers sollte man nicht zu lange warten, denn die Stangen halten sich maximal 7 Tage im Kühlschrank. Dann werden sie weich. Wer also mit dem Genuss der rötlich-grünen Stiele noch warten möchte oder gar viel später im Jahr seine Lust auf Saures mit Rhabarber stillen möchte, sollte diesen in Stücke schneiden oder zu Kompott verarbeiten und dann einfrieren. Das ist ganz einfach und klappt prima. Eins noch: Die Blätter und Blattansätze des Rhabarbers enthalten Oxalsäure, die in sehr großen Mengen verzehrt u.a. zu Nierensteinen führen kann. Allerdings ist dies für Gesunde beim normalen küchenüblichen Gebrauch des Rhabarbers ausgeschlossen. Bis Ende Juni dauert die Rhabarber-Saison. Danach treiben die Pflanzen ihre schöne Blüte und tanken Kraft für das nächste Jahr. Jetzt lassen wir uns aber erst mal die diesjährige Ernte schmecken. Die Saison ist eröffnet! Einfache, klassische und außergewöhnliche Zubereitungen finden Sie in unserer Rezeptdatenbank.
06.04.2010:
Kettenreaktion - Reihen Sie sich ein!
Mit zigtausend Menschen soll am 24. April eine große Aktions- und Menschenkette gegen eine Aufkündigung des Atomausstiegs entstehen – vom Pannenreaktor Krümmel über Hamburg bis zum AKW Brunsbüttel. Zum richtigen Zeitpunkt: Nach der NRW-Wahl Anfang Mai gehen die Atom-Verhandlungen zwischen Regierung und Konzernen in die heiße Phase.
Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase.
Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf Dinosauriertechnologien gesetzt – oder konsequent auf Erneuerbare Energien umgestiegen.
Unterstützen Sie die Aktion!
Alle Infos unter: http://www.anti-atom-kette.de
16.02.2010:
Dokumentarfilm "Plastic Planet"
Weltweit werden pro Jahr bis zu 240 Millionen Tonnen Plastik produziert, davon landen 6,4 Millionen Tonnen in den Meeren. Bis zu 18.000 Plastikteile schwimmen inzwischen auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche. Allein in der Nordsee gefährden jedes Jahr 20.000 Tonnen Plastik unsere heimische Tierwelt - mit erschreckenden Folgen: Seevögel verhungern mit den Mägen voller Plastik; Wale, Delfine und Schildkröten verletzen sich an Müll und alten Fischernetzen, viele dieser Tiere ertrinken qualvoll.
Der Dokumentarfilm „Plastic Planet" zeigt dem Zuschauer eine Welt, die ohne Plastik nicht mehr existieren kann, aber gleichzeitig mit den Problemen und Risiken dieser Kunststoffe zu kämpfen hat. Was machen wir aus Plastik, und was macht das Plastik mit unserer Welt? Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Wer verliert? In seinem Film "Plastic Planet" stellt der Regisseur Werner Boote seine Ergebnisse vor, bittet – in Michael Moore-Manier – Chefs der Plastikbranche um ein Wort zur Lage. Dabei stellt sich heraus, daß der allgegenwärtige Stoff in diversen Erscheinungsformen und Zusammensetzungen nicht so ungefährlich und menschenfreundlich ist wie wir es annehmen.
Kinostart: 25. Februar2010 Werner Boote kommt am 22.2. zur Premiere ins Abaton-Kino, Allendeplatz 3, Ecke Grindelhof – 20146 Hamburg Weitere Infos zum Film unter: http://plastic-planet.de
30.11.2009:
Ausgezeichnet! Wir gratulieren!
Auszeichnung für das Projekt Schule und Landwirtschaft des Ökomarkt e.V.
Der Pro Tier-Förderpreis unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler wird an den Ökomarkt e.V. Schule und Landwirtschaft vergeben.
„Die Wirklichkeit in der Tierhaltung verändert sich am besten durch gute Beispiele, die zeigen, dass Nutztierhaltung auch artgemäß sein kann“, so Bundespräsident Köhler. Der Ökomarkt e.V. wird ausgezeichnet für seine vorbildliche und anschauliche Bildungsarbeit mit Kindergärten und Schulklassen zu artgerechter Tierhaltung. Durch das Projekt Schule und Landwirtschaft entdecken jährlich mehr als 7.000 Kinder und Jugendliche auf Hamburger Bio-Bauernhöfen und in Verarbeitungsbetrieben die Herkunft unserer „Lebens“-mittel.
Die Schüler lernen mit all ihren Sinnen und werden auf den Bio-Betrieben auch praktisch aktiv. So wird z.B. die Verbindung zwischen Kartoffel und Pommes Frites oder der Art der Tierhaltung und der Käsequalität deutlich. Bei den Schul-Veranstaltungen erfahren die Kinder nicht nur, wie viele Eier ein Huhn am Tag legt, sondern auch, wie viel Zentimeter Sitzstange ein Huhn braucht, um artgerecht schlafen zu können.
Ziel des Projektes ist es, die Kinder und Jugendlichen dazu zu befähigen, als Verbraucher von morgen zu entscheiden, wie sie durch ihr bewusstes Konsumverhalten ihre Gesundheit, die natürlichen Ressourcen und das „faire“ Wirtschaften unterstützen können. Gelernt wird an spannenden Orten außerhalb der Schule: mitten auf den professionellen Wirtschaftsbetrieben, um die Wirklichkeit direkt zu erleben. Es gibt viele verschiedene Beispiele für die Nutzung der Angebote. Die Grundschulklasse informiert sich zum Beispiel beim Landwirt über die Besonderheiten des ökologischen Getreideanbaus, bevor sie beim Biobäcker kennen lernt, wie dieser daraus Brötchen bäckt. Die Projektmitarbeitenden unterstützen die Lehrkräfte in der Vor- und Nachbereitung der Betriebserkundung, indem sie altersgerechte Unterrichtsmaterialien bereitstellen und Aktionskisten verleihen.
Das Hamburger Projekt wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie durch Mittel der Software AG Stiftung und der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.
Jury-Mitglieder der alle zwei Jahre von der „Allianz für Tiere“ vergebenen Pro-Tier-Förderpreise sind der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Tierschutzbund, die Schweisfurth-Stiftung und der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).
Wir freuen uns mit Martin Grunert über die großartige Auszeichnung. Schon seit vielen Jahren arbeiten wir sehr eng und freundschaftlich mit Martin Grunert zusammen, der nicht nur Schulkindern ökologische Zusammenhänge auf unserem Gutsbetrieb veranschaulicht, sondern mit großem Erfolg auch erwachsenen Besuchern, während der monatlich stattfindenden "kleinen Hofführung", viele Fragen mit großem Engagement beantwortet hat. Für die tolle Zusammenarbeit möchten wir uns ganz herzlich bedanken und wünschen ihm und dem Team vom "Ökomarkt e.V. Schule und Landwirtschaft" weiterhin viel Erfolg!
29.10.2009:
Ein Schlafplatz für kleine Stacheltiere
Im Herbst ist es wieder Zeit den Garten winterfest zu machen. Auch der Igel macht sich nun auf die Suche nach einem geeigneten Quartier für seinen Winterschlaf. Doch in akribisch aufgeräumten Gärten ohne geeignete Versteckmöglichkeiten kann er die kalte Jahreszeit nicht überstehen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt daher allen Gartenbesitzern, beim Herbstputz darauf zu achten, dass die kleinen Stacheltiere Unterschlupf finden. Für den Winterschlaf bauen sich die Tiere gerne unter Büschen in einer Mulde ein Nest und bedecken sich mit reichlich Laub. So schützen sie sich vor Frost und Austrocknung. Auch Hohlräume unter Holzstapeln werden gerne angenommen. Gartenbesitzer können ruhig etwas „unordentlich“ sein und auch mal Herbstlaub liegen lassen, damit sich der Igel bedienen kann. Umsicht ist geboten, bevor man einen Igel zum Überwintern ins Haus nimmt. Gefangenschaft löst bei den Wildtieren Stress aus. Nicht jeder Igel der im November noch umher läuft, braucht unbedingt unsere Hilfe. Jungen Tieren kann man beispielsweise durch abendliches Zufüttern mit einer Schale Katzenfutter helfen, sich die notwendigen Fettreserven für den Winterschlaf anzufressen. Erst wenn die kleinen Stacheltiere weit nach Wintereinbruch, das heißt bei anhaltendem Bodenfrost oder Schnee, tagsüber unterwegs sind, Anzeichen von Unterernährung aufweisen oder verletzt sind, sollte man eingreifen. Unterernährung bei Igeln erkennt man an einer Einbuchtung hinter dem Kopf, der sogenannten „Hungerlinie", und eingefallenen Flanken. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.bund.net/?id=739 Quelle: BUND-Ökotipps
24.10.2009:
Kräftiger Chai gegen Schmuddelwetterstimmung
Mit viel frischem Ingwer besonders köstlich und gesund In Indien das Nationalgetränk, in Deutschland als fertige Mischung unter Yogitee bekannt. Für alle Liebhaber kräftiger, würziger Wintergetränke stellen wir hier unsere eigene Komposition zum Nachkochen und experimentieren vor.
Zutaten für 4 große Becher: 2-3 cm frische Ingwerwurzel 1 Tl Kardamom, ganz 1 Tl Koriander, ganz ohne Schale 1/2 Tl Nelken, ganz 1/2 Tl schwarzer Pfeffer, ganz 4 EL schwarzer Tee, am besten ein günstiger Assam oder Ostfriesentee Rohrzucker nach Geschmack 3/4 l Milch Zubereitung: Kardamom, Koriander, Nelken und Pfeffer im Mörser grob zerstoßen. Ingwerwurzel waschen und mit der Schale in kleine Stücke schneiden. Alles in einem 1/2 Liter Wasser zum Kochen bringen. Auf kleiner Flamme ca. 10-15 ziehen lassen. Anschließend nochmals zum Kochen bringen, den schwarzen Tee zugeben und je nach gewünschter Stärke ziehen lassen. Teemischung durch ein Sieb gießen und den aufgefangenen Sud mit der Milch nochmals kurz aufkochen lassen. Je nach Geschmack mit Rohrzucker abschmecken. Kräftig mit dem Schneebesen aufgesschäumt, schmeckt´s besonders gut.
Ohne Tee und Pfeffer, dafür mit etwas mehr Kardamom ist es auch ein schmackhaftes und die Abwehrkräfte stärkendes Getränk für Kinder. Testen Sie Ihr eigenes Mischungsverhältniss aus, es ergeben sich immer wieder neue tolle Geschmackserlebnisse. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Genießen und Experimentieren!
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