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Beitragsübersicht:
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21.04.2005:
Ein Blick hinter die Kulissen Eine Reportage aus der Landschlachterei Pirdzuhn
Neben der Aufzucht und der artgerechten Tierhaltung, gehört auch das Töten und Schlachten zum natürlichen Kreislauf eines landwirtschaftlichen Betriebes.
Um den letzten Weg für unsere Tiere so stressfrei und natürlich wie nur möglich zu gestalten, sind wir froh, mit Andreas Pirdzuhn einen erfahrenen und besonnenen Schlachter seit vielen Jahren als Partner zu haben.
Jeden Montag Morgen begleitet Ulrike Schreiber 3 Schweine und 1 Rind zur 25 km entfernten Landschlachterei Pirdzuhn.
Ganz in Ruhe werden unsere Tiere verladen und nach einer kurzen Fahrt, ohne Stress und ohne lange Wartezeiten, vom Schlachtermeister Andreas Pirdzuhn in einer kleinen Halle schnell und fachmännisch betäubt und durch einen Schnitt in der Halsschlagader getötet und zum Ausbluten aufgehängt.
Andreas Pirdzuhn betreibt die kleine Landschlachterei in der dritten Generation. Unterstützt wird er von zwei Gesellen und einem Auszubildenden.
Hygiene ist für alle oberstes Gebot. Alle Bereiche sind bis zur Decke weiß gefließt und werden nach jedem Arbeitsgang heiß und gründlich abgespritzt.
Neben den Biobauern aus der Region, lassen auch kleine konventionell arbeitende Landwirte hier Ihre Tiere schlachten. Jeder Betrieb hat seinen festen Schlachttermin - Wartezeiten für die Tiere sind somit ausgeschlossen.
Gleich nach der Schlachtung werden alle Tiere zusätzlich zu den Ohrmarken markiert, so können wir sicher sein, dass eine Verwechslung der Tiere nicht möglich ist.
Vor den kritischen Augen von Oliver Frankel, gelernter Schlachter und unser Fachmann für die Fleischtheke im Wulksfelder Hofladen, wird das Fleisch am Dienstag sorgfältig zerlegt. Sonderwünsche unserer Kunden können so berücksichtigt werden.
In rote Fleischerkisten verpackt, wird das Fleisch gleich nach der Ankunft im Fleischraum in Wulksfelde eingeschweißt und im Kühlhaus gelagert.
Ein Teil des Fleisches verbleibt in der Landschlachterei und wird zu geräucherten und gekochten Würsten verarbeitet. Der bei unseren Kunden so beliebte geräucherte Schinken wird bei Pirdzuhns in der großen Räucherkammer auf Buchenholzrauch ca. 3 Wochen lang geräuchert. Anders als in Großräuchereien werden die Schinken nicht durch Wärme getrocknet, sondern bleiben saftig und entwickeln ihr volles Aroma ohne weitere Zugaben nur durch den kalten Buchenrauch.
Sollten Sie Fragen zur Fleischverarbeitung auf dem Gut haben, senden Sie uns eine E-Mail, oder sprechen Sie mit unserem Fachmann Oliver Frankel am Fleischtresen im Wulksfelder Hofladen.
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